Tweets von Omid Nouripour

Anlässlich des Weltfriedenstages der Vereinten Nationen erklären Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik, und Franziska Brantner, Vorsitzende des Unterausschusses für Zivile Krisenprävention: "1,5 Milliarden Menschen leben in Krisenregionen oder fragilen Staaten, mehr als 65 Millionen Menschen, überwiegend Kinder, befinden sich derzeit auf der Flucht. In vielen Regionen der Welt werden grausamste Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Das muss uns zum Weltfriedenstag Mahnung und Auftrag sein.

Frieden kann die Weltgemeinschaft nur gemeinsam erreichen. Die Vereinten Nationen mit ihrem multilateralen und auf Völkerverständigung angelegten Ansatz spielen dabei eine zentrale Rolle. Mit gutem Grund bilden die Diplomatie und die Achtung der Menschenrechte den Kern ihrer Werte. Wenn US-Präsident Donald Trump, ausgerechnet vor den Vereinten Nationen, nun mit der totalen Zerstörung einer Nation droht, spricht das diesen Werten Hohn. Sein Versuch, das Nuklearabkommen mit dem Iran zu demontieren, droht überdies einen der größten diplomatischen Erfolge der letzten Jahre zunichte zu machen und dem Nichtverbreitungsregime der nuklearen Massenvernichtungswaffen schweren Schaden zuzufügen.

Wir setzen dem eine Politik der Kooperation auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene entgegen. Mit Einbindung der Zivilgesellschaften wollen wir stärker auf gewaltfreie Methoden der Konfliktbearbeitung setzen, um Krisen langfristig zu verhindern. Dabei setzen wir auf unsere Partner, die sich in der Entwicklungszusammenarbeit, der Mediation, in den Bereichen Gesundheit und Bildung sowie für Bürger- und Menschenrechte stark machen." 

 

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