Tweets von Omid Nouripour

Das von US-Präsident Trump verhängte Einreiseverbot, die Executive Order “Protecting the Nation from Terrorist Attacks by Foreign Nationals,” für die Staatsangehörigen sieben mehrheitlich muslimischer Länder steht weltweit scharf in der Kritik.

Als in Teheran geborener Doppelstaatler, der selbst von der Regelung betroffen ist, sagte Omid gegenüber Spiegel Online (28.01.2017): "An mir sieht man, wie absurd Trumps Einreisestopp ist". Als Vize-Vorsitzender der deutsch-amerikanischen Parlamentariergruppe könne er nun nicht mehr in die USA reisen. Gegenüber der Bild-Zeitung sagte Omid Nouripour: "Ich bin aber der Letzte, der jammern sollte. Ich habe einen Diplomaten-Pass und gute Kontakte in den Kongress. Viel schlimmer ist das für Familien, die nun auseinandergerissen werden.“ 

Der Huffington Post (28.01.2017) gegenüber bezeichnete Omid die Regelung als „dreckige Symbolik auf Kosten tausender Menschen“. Im Interview mit der Berliner Zeitung (29.01.2017) sagte Omid ferner: „Die richtige Antwort auf Reiseverbote ist Gastfreundschaft.“ 

Außerdem forderte Omid im Interview mit der Frankfurter Neuen Presse (29.01.2017) klare Schritte von der Bundesregierung. Diese dürfe nicht nur sagen, „dass sie das Einreiseverbot für falsch hält. Sie muss unzweideutig klarmachen, dass sie es nicht hinnehmen wird.“ ZEIT Online (29.01.2017) greift Omids Forderung an die Bundesregierung auf, sich für deutsche Bürger mit doppelter Staatsbürgerschaft einzusetzen. Gegenüber der Deutschen Welle (am 29.01.2017) sagte er, dass die EU jetzt zusammenhalten müsse. Und stellte gleichzeitig fest, dass sie das nicht tue: "Der tschechische Präsident Zeman habe bereits gesagt, dass er das Einreiseverbot von Trump unterstützen möchte und in ihm einen Verbündeten im Kampf gegen die Flüchtlingspolitik der EU sieht."

Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk (30.01.2017) bezeichnete Omid den Einreisestopp als Sicherheitsrisiko für die USA, Deutschland und die westliche Welt. Die Aktion des US-Präsidenten sei „Wasser auf die Mühlen des IS“. Die Executive Order helfe nur denjenigen, die erzählen: 'Liebe Muslime, der Westen will euch nicht.' "Der Graben verläuft aber nicht zwischen Muslimen und Christen, sondern zwischen demokratischen Kräften auf der einen Seite und den Feinden der Demokratie auf der anderen Seite" sagte Omid Nouripour dem Deutschlandfunk. 

Hier kann das Interview mit dem WDR zum Thema nachgehört werden. 

 

 

 



Karsten S. (31.01.2017 (14:02:29))
Antwort auf Michael Boch Yes No Ihre Aussage, Herr Nouripour wäre ein "Volksverräter", ist üble Hetze. Sie machen es nicht besser, wenn Sie ein scheinheiliges "sorry meine Meinung" hintenan schieben. Ich bin gar kein Grünenwähler. Ich las das nur zufällig, weil ich Herrn Nouripour in seiner Eigenschaft als Abgeordneter kontaktieren wollte. Das Schlimme ist, dass Menschen wie Sie derartige Umgangsformen anscheinend tatsächlich für ganz normal halten.
diepartyhannoverost (31.01.2017 (11:31:37))
Wer ist Yes No Übrigens: Wer ist der Mann im Kopf der Webseite? Omid Nouripour sieht ganz anders aus.
diepartyhannoverost (31.01.2017 (11:27:42))
Einreiseverbot Yes No Interessant: Wenn man den Moslems nicht das gibt, was sie wollen, werden sie gewalttätig. Man fragt sich, warum die Juden nicht schon lange Terroranschläge verüben, wo sie dch in 16 islam. Staaten dauerhaft Einreiseverbot haben. Und wo der Protest der Grünen dagegen bleibt.
Natürlich will der Westen keine Moslems. Aber woran liegt das? Doch nicht etwa am unglaublich friedlichen und toleranten Islam? Bataclan, Nizza, Brüssel und Berlin lassen grüßen.
Karl Friederichs (31.01.2017 (00:33:50))
Einreiseverbote Yes No Hallo Omid, habt Ihr mitbekommen, dass Montag früh der dlf mW die ft zitierte, wonach Trump all die Länder mit noch höheren Gefährdungspot ential (z.B. Saudi-Arabien) bei den Einreiseverbote n ausgeklammert hat, zu denen seine Firmen Geschäftsbeziehu ngen haben. In D wär das Ermessensfehler rechtswidrig.
Grüne Exhessengrüße aus B
Michael Boch (30.01.2017 (23:03:09))
nur so Yes No Herr Nouripour,Zu Trump seiner Einreisepolitik . israelische Bürger kennen das schon lange so ein Einreiseverbot, wegen der Religion ,also nichts besonderes .Ich persönlich stehe Menschen die in der Politik stehen und Zwei Staatsangehörigkeiten haben, auch skeptisch gegenüber,religi ös gesehen ist meine Frau auch in einer anderen Welt ,das ist nicht schlimm, aber sie können nicht in meinen Augen deutsche Politik machen wenn sie eine andere Staatsangehörigkeit haben , tut mir leid. Ich halte sie für einen Volksverräter , sorry meine Meinung

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