Tweets von Omid Nouripour

466px-Eintracht_Frankfurt_Logo.svgNicht jedes Geschenk stellt sich am Ende als schönes Geschenk heraus. Das musste Omid Nouripour erleben, als er zum Saison-Auftakt der Eintracht Frankfurt ins Hertha-Stadion nach Berlin eingeladen wurde. In einem Beitrag für das BundesAdler-Blog des Journal Frankfurt schreibt er außerdem, was er mit der Eintrittskrate des Hertha-Spiels noch vor hat.

Von Omid Nouripour

Ich sollte an dem Tag gar nicht in Berlin sein. Arbeiten am Abschlussbericht des Euro Hawk-Untersuchungsausschuss haben mich aber doch in die Hauptstadt verschlagen. Kaum im Büro angekommen, ruft eine gute Freundin an.

"Ich habe Karten für das Eintracht-Spiel. Ich wollte dir damit ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machen."

"Hör mal, ich muss leider..."

"Im Gästeblock."

"Bin unterwegs."

Frühabends beim Abschied drückte ich sie ganz fest und bedankte mich für das beschissenste Geburtstagsgeschenk, das je jemand bekommen hat. Sie verstand mich.

Am nächsten morgen wachte ich auf und fühlte mich, als hätte ich nach vierzehn Runden Boxen mit Joe Frazier zwei Flaschen Uzo geext

Ich trage die Eintrittskarte des Hertha-Spiels immer mit mir herum. Wenn wir die ersten drei Punkte haben, werde ich sie sofort feierlich verbrennen. Vielleicht sollte ich wieder mit dem Rauchen anfangen, damit ich dann rechtzeitig ein Feuerzeug bei mir habe?

Dass die drei Punkte nicht gegen die Bayern kamen, hat den üblichen Grund: Fussball-M____-DFB. Oder wer hat letzte Saison den Bayern einfach so einen Elfer geschenkt?

Gefühlt sind wir Tripel-Sieger-Besieger. Nie mehr zweite Liga!

> Mehr Beiträge vom BundesAdler-Blog für das Journal Frankfurt lesen auf journal-frankfurt.de
 

Kommentar-Funktion verbergen

Antispam Bild aktualisieren