Tweets von Omid Nouripour

Mittwoch, den 10. Januar 2018
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Rainer Hermann rezensiert mein Buch in der Frankfurter Allgemeine Zeitung:

„... Zu Recht hält Nouripour den „Krieg gegen den Terror“ für gescheitert, mit fatalen Folgen für uns alle. Er bezeichnet ihn als ein irreführendes Etikett für einen außenpolitischen Aktionismus unter Führung der Vereinigten Staaten. Aus ihm sei fatalerweise – mit Interventionen und Bombardements – letztlich ein „Krieg für den Terror“ geworden, da er ja den Terroristen in die Hände spiele. Statt immerzu kurzatmig neue Koalitionen für Interventionen zusammenzuzimmern, will Nouripour weiter denken – geopolitisch, sozial, ökonomisch. Und er warnt: „Im Kampf gegen den Dschihadismus rennt uns die Zeit davon.“

In seinem Buch entwirft Nouripour eine neue Strategie gegen den Dschihad. Zum einen empfiehlt er ein „entglobalisiertes“ Vorgehen, das in jedem Land die besonderen lokalen Umstände in den Blick nimmt. Zum anderen müsse man sich um die Köpfe und Herzen jener bemühen, die sonst bei den Dschihadisten landen würden. Die militärische und polizeiliche Arbeit sei gewiss notwendig; aber weit über sie hinaus gehe es um langwierige Arbeit, die nicht an der Front und ganz ohne Waffen stattfinde...“

 

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