Tweets von Omid Nouripour

Im April 2016 wurde der in Schweden lebende Arzt und Forscher Ahmadreza Djalali in Teheran festgenommen. Unter dem Vorwurf der Spionage wird der renommierte Professor für Katastrophenmedizin seither im Teheraner Evin-Gefängnis festgehalten, das für seine katastrophalen Haftbedingungen bekannt ist. Djalali droht die Todesstrafe, bisher ist ihm nach Angaben von Amnesty International jedoch Rechtsbeistand verwehrt worden. Sein Gesundheitszustand soll sich dramatisch verschlechtert haben, seit Ende Dezember sei Djalali in einem Hungerstreik. Auch in Deutschland setzen sich Kollegen des Arztes für einen fairen Prozess ein und fordern die Freilassung Djalalis. 
Hierzu berichtete die Heilbronner Stimme ausführlich (11.02.2017) und zitierte Omid Nouripours Forderung nach einer sofortigen Freilassung Djalalis: „Die Situation ist äußerst besorgniserregend. Der ganze Vorgang hat mit Rechtsstaatlichkeit nicht zu tun. Leider ist dies kein Einzelfall. Aber in drei Monaten sind Wahlen im Iran, und es gibt verschiedene Lager, die sich gegenseitig bekämpfen.“ Außerdem fügte er hinzu: „Die Hardliner im Iran haben leider kein Interesse an Aussöhnung und Verständigung. Sie nehmen solche Menschen als Geiseln.“ Der Fall Ahmadreza Djalalis und die Forderung Omid Nouripours nach einer unverzüglichen Freilassung des Arztes wurde zudem vom Deutschlandfunk (11.02.2017) aufgenommen.

 

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