Tweets von Omid Nouripour

Im Zuge der Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Mali, Niger und Äthiopien kritisierte Omid Nouripour die zu kurz greifende Politik der Bundesregierung zur Bekämpfung von Fluchtursachen aus afrikanischen Ländern. Die „Frankfurter Rundschau“ (vom 10.10.16, Seite 4) zitiert Omid Nouripours Worte, die Reise sei eine „richtige Geste unter falschen Vorzeichen“. Langfristige Menschenrechte und Strategien kämen zu kurz, stattdessen werde eine "kurzfristig angelegte Fluchtursachenbekämpfungspolitik für das heimische Publikum“ inszeniert.

„Die Welt“ (12.10.16, online) hebt Omid Nouripours Forderung an die Bundeskanzlerin hervor, der äthiopischen Regierung angesichts der von Gewalt überschatteten Proteste im eigenen Land die Bedeutung von Demokratie im Zusammenspiel mit Wirtschaftswachstum als Garant für dauerhafte Stabilität zu verdeutlichen. Die Gewalt gegen Protestierende sei ein „beunruhigendes Zeichen“, zitiert die „Berliner Zeitung“ (11.10.16, online) Nouripour, die Regierung in Addis Abeba setze auf Konfrontation, statt auf die berechtigten Forderungen der Demonstranten einzugehen.

Auch der „Tagesspiegel“ (11.10.16, online) greift Nouripours Forderung nach einer klaren Stellungnahme der Bundeskanzlerin zur Gewalt in Äthiopien auf. So dürfe die deutsche Regierung die Kandidatur des äthiopischen Außenministers für die Führung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht unterstützen.

Die vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen: 

Berliner Zeitung: Terror, Flucht und Vertreibung – Merkel fordert Afrika zur Zusammenarbeit auf

Die Welt: Merkel fordert von Afrika mehr Reformen

Der Tagesspiegel: Ausnahmezustand in Äthiopien


 

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