Tweets von Omid Nouripour

Die Afghanistan-Geberkonferenz in Brüssel hat Hilfen in Höhe von 13,6 Milliarden Euro bis zum Jahr 2020 beschlossen. Im Gegenzug werden von dem Land allerdings stärkere Reformanstrengungen verlangt. Omid Nouripour wies in Interviews mit dem ZDF und dem Deutschlandfunk darauf hin, dass es richtig und wichtig ist, das Land weiterhin zu unterstützen. Allerdings muss jetzt die Korruptionsbekämpfung endlich zur ersten Priorität erklärt werden. Viele Gelder sind in den vergangenen Jahren nicht in Afghanistan angekommen. "Die internationale Gemeinschaft hat immer auf die Falschen gesetzt in Afghanistan", so Nouripour. Anstatt die Zivilgesellschaft zu entwickeln, habe man auf Warlords gesetzt. Anstatt sich intensiv um die Korruptionsbekämpfung zu kümmern, waren immer andere Sachen wichtiger. Aber: "Korruption zersetzt einen Staat und die Menschen flüchten, weil sie kein Zutrauen mehr in den Staat haben können."

Das vollständige Interview kann hier in der ZDF Mediathek nachgehört werden.

Das vollständige Interview mit dem Deutschlandfunk kann hier abgehört werden.


 

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