Tweets von Omid Nouripour

Samstag, den 19. September 2015
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Zu Omid Nouripours Besuch bei der Flüchtlingsinitiative „Asylbegleitung Mittelhessen“ in Marburg berichtete die Oberhessische Presse am 18. September 2015 in ihrem Artikel „Jeder will eine Zukunft haben“ (Printversion erschien am 19.09.). Nouripour traf bei seinem Besuch auf Studenten, die die Initiative tragen und auf Flüchtlinge —wie bspw. auf Mohammad Altwaeel, der aus dem vom IS zerstörten Homs in Syrien geflohen ist. Gesprochen wurde über die gemachten Erfahrungen auf den Fluchtwegen, die praktischen Fragen des neuen Lebens in Deutschland und die Zukunft. Hier ist im Besonderen der Familienzuzug ein großes Thema, da sich der Prozess als sehr schwierig und langwidrig gestaltet, bis die Familie tatsächlich nachkommen kann. Aber natürlich war auch das Thema Wohnungsfindung wichtig, bei dem der Verein „Asylbegleitung Mittelhessen“ den Flüchtlingen tatkräftig unter die Arme greift. Gerade in Marburg ist dies eine große Herausforderung. Die Flüchtlinge fragten aber auch nach konkreten nach politischen Lösungen: „Es kommen viel zu viele Flüchtlinge nach Deutschland und es werden immer mehr, wenn nicht vor Ort eingegriffen wird. Was kann Deutschland in Syrien machen?“ Nouripour gestand daraufhin, auch keine Lösung zu haben, da Syrien das Opfer mehrerer Kriege sei, wie beispielsweise auch der Krieg der Türkei gegen die Kurden. Man könne aber weiterhin Druck auf die Türkei ausüben, damit diese dem Kampf gegen den IS höhere Priorität einräume. Auf jeden Fall gälte, dass „solange wir keine Lösung haben, müssen wir weiterhin den Menschen helfen, die zu uns fliehen.“

 

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