Tweets von Omid Nouripour

Bundestagspräsident Lammert wird sich Anfang Juni nicht mit Ägyptens Staatschef al-Sissi treffen, mit Verweis auf die dortige Menschenrechtslage: "Statt der seit Langem erwarteten Terminierung von Parlamentswahlen erleben wir seit Monaten eine systematische Verfolgung oppositioneller Gruppen mit Massenverhaftungen, Verurteilungen zu langjährigen Haftstrafen und einer unfassbaren Anzahl von Todesurteilen, darunter der ehemalige Parlamentspräsident Katatni", so Lammert in seinem Schreiben an die ägyptische Botschaft.

Bundeskanzlerin Merkel, Außenminister Steinmeier und Bundespräsident Gauck halten jedoch an ihren Gesprächen fest. Dies kritisiert Omid Nouripour in einem Interview mit dem Tagesspiegel: "Bundeskanzlerin Merkel sollte dem Beispiel von Norbert Lammert folgen und das Treffen mit al Sisi absagen", sagte Nouripour, "sie hat mit ihrer Einladung ihr Versprechen gebrochen, ihn erst zu empfangen, wenn Parlamentswahlen stattgefunden haben." Die immense Unterdrückung der Zivilgesellschaft belege, dass der Präsident kein sichtbares Interesse an einem demokratischen Wandel seines Landes habe. Bei 40.000 politischen Gefangenen könne man nicht nur von Partnerschaft und Stabilität reden.

Der Artikel in voller Länge findet sich auf den Seiten des tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/politik/besuch-von-aegyptens-staatschef-al-sisi-aerger-mit-dem-gast/11804500.html 

 



Nowruzkhani, Farzad (22.05.2015 (20:20:26))
Präsident Sissi und Herrn Nouripour zweierlei Maße Yes No Verehrter Herr Nouripour!
Es ist schon erstaunlich, dass Sie was das Mullah Regime im Iran anbetrifft, Sie und Ihre Partei Ihre Augen oft schließen und mit Absicht wegschauen. Ihr netter und persönlicher Umgang mit dem gegenwärtigen Botschafter der Mullahs in BRD war wohl nicht zu verkennen. Wenn allerdings weiter in diesem Sinne kritisiert wird - wie z. B. die fatale Menschenrechts Situation im Iran oder die ständigen Milliardenhilfe n an die Tötungsmasch inerie des Assad Regimes und die ständige Einflussnahme durch Terror der Mullahs und ihre Handlanger in dem Gebiet, die durch ihre Taten IS und sonstige Tötungs- und Terror Maschinerien hervorbringen, quasi als Gegenreaktion... Ihre Doppelmoral-Haltung ist im Bezug auf Iran erstaunlich, es ist unehrlich und beruht auf wirtschaftliche Interessen!

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