Tweets von Omid Nouripour

Montag, den 26. August 2013
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flickr_bundeswehr_BY_ND_2_0_SeaKingIm SWR 2-Tagesgespräch kritisiert Omid Nouripour, dass sich Verteidigungsminister de Maizière bei der Anschaffung von Helikoptern für ein teures "Kompensationsgeschäft" entschieden habe. Zweck der Bestellung der Marine-Helikopter sei offensichtlich, dass der Rüstungskonzern EADS kein Geld verliere, so Nouripour. SWR 2 schreibt dazu auf den Online-Seiten:

Der Verteidigungsexperte der bündnisgrünen Bundestagsfraktion, Omid Nouripour, hält ein Verlustgeschäft bei der Anschaffung von Marine-Helikoptern für sehr wahrscheinlich. Im Südwestrundfunk (SWR) sagte Nouripour zu einem entsprechenden Bericht der „Frankfurter Rundschau“, Verteidigungsminister de Maizière habe bei seinem Amtsantritt mehrere Rüstungsprojekte auf den Prüfstand gestellt und sich letztlich für ein „Kompensationsgeschäft“ entschieden. Einige Hubschrauber des  Luftfahrtkonzerns EADS habe er abbestellt und im Gegenzug von dort einige Marine-Helikopter mehr geordert, „damit EADS ja kein Geld verliert“ . Damit habe sich de Maizière aber über seine militärischen Berater hinweg gesetzt und  nach dem Euro-Hawk-Scheitern nun ein weiteres „Desaster“ zu verantworten.  Denn die Bundeswehr habe in der Vergangenheit immer wieder klar gemacht, dass „die Marine die Produkte von EADS nicht möchte“.

> Das Interview anhören auf swr.de

 Bild: Bundeswehr via Flickr, CC: BY-ND-2.0

 

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