Tweets von Omid Nouripour

Mittwoch, den 03. Juli 2013
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flickr_henningbulka_cc_by_nc_sa_2_0Wie können die Stimmen von Rot und Grün bei den Frankfurter Direktwahlen zum Land- und Bundestag gebündelt werden? Darüber haben die örtliche SPD und die Grünen in den vergangenen Wochen vertraulich verhandelt. Zu einer Absprache oder Einigung ist die SPD allerdings nicht bereit, wie Omid Nouripour nun der Frankfurter Rundschau sagte. Die Zeitung schreibt:

„Die SPD will einfach nicht“, klagt Omid Nouripour, Sprecher des Kreisvorstandes der Grünen. (...) Er bot der SPD „Absprachen über alle acht Wahlkreise“ an. Die Bundestagswahlkreise 182 und 183 sollten aufgeteilt werden – in jedem sollte jeweils nur ein Bewerber die Stimmen von SPD und Grünen auf sich vereinen. Ein wichtiges Ziel der Grünen war dabei, den Wiedereinzug der CDU-Rechten Erika Steinbach im Wahlkreis 183 in den Bundestag zu verhindern. In den sechs Frankfurter Landtagswahlkreisen setzten die Grünen auf Unterstützung der SPD für aussichtsreiche Kandidaten der Grünen bei den Erststimmen – wie etwa für Marcus Bocklet im Frankfurter Nordosten. „Wir hätten im Gegenzug der SPD in anderen Wahlkreisen bei den Erststimmen geholfen.“ Die Erststimme entscheidet über den direkten Einzug einer Bewerberin oder eines Bewerbers in den Bundestag. Am Anfang habe SPD-Chef Josef auch „die Tür nicht zugemacht“, erinnert sich Nouripour. Doch am Ende habe es dann eine Absage der Sozialdemokraten an solche Absprachen gegeben.

> Den vollständigen Artikel der Frankfurter Rundschau lesen auf fr-online.de

Bild: Henning Bulka via Flickr, CC BY-NC-SA-2.0

 

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