Tweets von Omid Nouripour

Drei Wochen nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat der Bundestag gestern Abend die steuerliche Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften beschlossen. Die Frankfurter Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach (CDU) hat entgegen der Vorgabe ihrer Fraktion nicht zugestimmt. Omid Nouripour kritisiert das Gesellschaftsbild seiner Abgeordnetenkollegin in einer Pressemitteilung als "von vorgestern".

Pressemitteilung

Zum Abstimmungsverhalten der CDU-Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach zur steuerlichen Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften erklärt der Frankfurt Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour:

Erika Steinbach hat mit der Ablehnung der steuerlichen Gleichstellung von homosexuellen Lebenspartnerschaften mal wieder gezeigt, dass sie ein Gesellschaftsbild von vorgestern vertritt. Die verkrusteten politischen Überzeugungen einer Erika Steinbach haben noch nie zur vielfältigen und weltoffenen Stadt Frankfurt gepasst. Gestern hat sie dies nicht nur erneut unter Beweis gestellt, sondern darüber hinaus keinen Respekt vor der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gezeigt.

Nach dem Adoptionsrecht und dem Ehegattensplitting wird das Bundesverfassungsgericht auch bei der gleichgeschlechtlichen Ehe die Bundesregierung vorführen. In der Gesellschaft findet sie breite Akzeptanz. Nur bei verstaubten Konservativen wie Erika Steinbach scheint dies noch nicht angekommen zu sein: Willkommen im 21ten Jahrhundert!

 

Kommentar-Funktion verbergen

Antispam Bild aktualisieren