Tweets von Omid Nouripour

Montag, den 24. Juni 2013
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Welche Perspektiven hat Afghanistan nach dem Abzug der internationalen Truppen? Diese Frage diskutierte Omid Nouripour am vergangenen Freitag auf Einladung der Grünen Jugend Lahn-Dill mit rund 40 Interessierten in Wetzlar. Die Wetzlarer Neue Zeitung schreibt heute über die Veranstaltung unter anderem:

Omid Nouripour gehört mit seiner Herborner Fraktionskollegin Priska Hinz zu jenen rund 500 Abgeordneten, die junge Bundeswehrsoldaten per "Bundestagsmandat" zu Kampfeinsätzen nach Afghanistan schicken. Mehrfach hat er bereits bei Familienangehörigen der inzwischen über 50 getöteten jungen Deutschen persönlich kondoliert. Seine Bilanz der inzwischen über zehnjährigen Bundeswehrpräsenz am Hindukusch fällt durchwachsen aus: "Den Afghanen nach der Taliban-Herrschaft auf die Beine zu helfen, war eine gute Idee, die aber schlecht umgesetzt wurde." Dass heute 85 Prozent der Afghanen eine medizinische Grundversorgung genießen, zählt Nouripour zu den Erfolgen der ISAF-Präsenz in Zentralasien. (...)

Der Bundespolitiker Nouripour, der sich an diesem Abend klar gegen Kampfdrohnen als Waffensystem der Zukunft aussprach, war um eine Antwort bezüglich des Ausgangs des Afghanistan-Kriegs nicht verlegen: "Die Amis haben kein Geld mehr. Wir gehen da gemächlich wieder raus, damit es nicht nach Flucht aussieht. Vermutlich werden anschließend verschiedene afghanische Warlords übereinander herfallen."

> Den vollständigen Artikel lesen auf den Seiten der Wetzlarer Neuen Zeitung auf mittelhessen.de

 

 

 

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