Tweets von Omid Nouripour

Mittwoch, den 26. Dezember 2012
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Eine hessische Besuchergruppe von Omid Nouripour staunte nicht schlecht, als sie sich in einem Besucherraum im Berliner Verbraucherministerium einem großen Kreuz gegenüber sahen. Wie hält es Ministerin Ilse Aigner und ihr Haus mit dem staatlichen Neutralitätsgebot, dies fragten die Grünen-Politikerinnen Sonja Arnold und Andrea Wacker-Hempel anschließend in einem Brief an die Ministerin. Die TAZ schreibt dazu:

Sonja Arnold und Andrea Wacker-Hempel, zwei Grünen-Politikerinnen, die an dem Besuch teilnahmen, verfassten einen Brief an Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU): Der Besucherraum sei ja „auch öffentlich“ und müsse deshalb religiös neutral gehalten werden. Man bitte deshalb „nachdrücklich darum, dass das Kreuz aus dem Raum entfernt wird“. (...)

Auch Wacker-Hempel hat in ihrem Offenbacher Kreistag schon einen Kruzifixstreit erlebt: 2003 urteilte der Hessische Verwaltungsgerichtshof, dass im Kreistagssaal ein neu aufgehängtes Kruzifix wieder entfernt werden müsse. Auch Aigner solle sich an das Neutralitätsgebot halten, so Wacker-Hempel zur taz: „Schließlich bezahlen wir sie mit unseren Steuergeldern. Es kommen ja auch andersgläubige BesucherInnen in diesen Raum. Das ist einfach unhöflich.“

> Den vollständigen Artikel vom 26. Dezember 2012 lesen auf taz.de

 

 
 

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